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Pfarreien

In dieser Übersicht finden Sie die Pfarreien die zum Dekanat Ludwigshafen gehören.

Ludwigshafen 1 "Heilige Petrus und Paulus"

Ludwigshafen Innenstadt, südliche Innenstadt und Mundenheim
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Ludwigshafen 2 „Heilige Katharina von Siena“

Gartenstadt, Maudach, Rheingönheim
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Ludwigshafen 3 "Heiliger Franz von Assisi"

Oggersheim, Ruchheim
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Ludwigshafen 4 „Heilige Edith Stein“

Edisheim, Oppau
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Ludwigshafen 5 "Heilige Cäcilia"

Friesenheim, Hemshof
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Montag, 03. Juli 2017

Pastorales Konzept in Hll. Petrus und Paulus eingeführt

Mit einem Festgottesdienst zum Patrozinium wurde in der Pfarrei Hll. Petrus und Paulus zugleich das pastorale Konzept eingeführt. In Ludwigshafen ist es das erste, das fertig gestellt wurde.

Der Prozess startete Ende 2014, erinnern sich Dekan Alban Meißner und Marita Seegers, Mitglied des Analyse- und Redaktionsteams. Da wurden vielfältige Daten erhoben, um Klarheit zu bekommen über die Menschen, die auf dem Pfarreigebiet leben. Manche Ergebnisse, so Meißner, haben überrascht, viele haben aber auch ratlos gemacht und die Frage aufgeworfen: „Was lesen und folgern wir daraus?“ Die Ergebnisse wurden dann nach der Gremienwahl Anfang 2016 präsentiert.

In der weiteren Arbeit ging es darum, daraus eine Vision für die Pfarrei zu entwickeln und daraus wiederum konkrete Schritte abzuleiten. „Ich finde unsere Vision wirklich gelungen“, sagt Marita Seeger: „Da steckt mehr drin, als wir jetzt schon einlösen können.“ Als Beispiel nennt sie einige Schlüsselbegriffe, „über die man ganze Seminare machen könnte“: Heimat im Glauben, Herausforderungen des Gemeinwesens, Beteiligung am gesellschaftlichen Diskurs und Orientierung.

Verschiedene Workshops wurden abgehalten, in denen aus solchen Begriffen Bausteine für das pfarreiliche Leben entwickelt wurden -  „und immer haben wir die Ergebnisse in die Räte gegeben und alle einbezogen“, betont Pfarrer Alban Meißner. Insgesamt, so Meißner und Seegers, war es nicht möglich, alles zu beschreiben – statt dessen bestand die selbst gestellte Aufgabe darin, besondere Schwerpunkte abzuleiten. Die lassen sich nun in Kategorien einordnen wie ehrenamtliches Engagement, Familiennetzwerke, Kinder- und Jugendpastoral, Kirchenmusik und Öffentlichkeitsarbeit.

Deutlich macht das Konzept beispielsweise, dass St. Ludwig die Innenstadtkirche ist und sich als solche auch profiliert. Als zentraler Gottesdienstort gibt es jetzt freitags einen gemeinsamen Gottesdienst für die in der Woche Verstorbenen. Deutlich geworden ist im Laufe der Projektarbeit der hohe Stellenwert der Kirchenmusik und auch, dass die Messdiener- und Seniorenarbeit nicht pfarreilich, sondern in den Gemeinden stattfindet.

Im Prozess ließ sich das Team vor allem davon leiten, wo es Engagierte gibt – haupt- und ehrenamtlich -, die sich für ein bestimmtes Thema stark machen. „Die Pfarrei braucht so viel, da bieten sich so viele Möglichkeiten, sich einzubringen“, wirbt Marita Seegers um Engagierte. Gleichzeitig ist dem Teab aber auch bewusst, dass es immer Defizite gibt, weil niemand bestimmte Themen „bearbeiten“ kann: „Diese Spannung muss man aushalten können.“

Das pastorale Konzept, davon ist Pfarrer Meißner überzeugt, wird nicht acht Jahre gültig sein, sondern eher vier. „Dann sind auch die Daten veraltet“, denkt er. Alles in allem, betont er, ist ein solches Konzept und auch seine Entstehung innerhalb der Pfarrei wichtig und wertvoll. Künftig soll in jeder Pfarreiratssitzung ein anderes Schwerpunktthema aus dem Konzept behandelt werden und es so mit Leben erfüllt werden.

Dankbar ist Meißner für die Arbeit des Redaktionsteams: Die Basis habe dieses Konzept entwickelt. Und: „Wir sind als Team zusammengewachsen, haben uns kennengelernt, das war eine sehr intensive Zeit“, sagt Marita Seegers. Nun gehe es darum, einzelne kleine Schritte zu gehen, „die aber große Wirkung entfalten können.“

Die Mitglieder des Redaktionsteams: Dekan Alban Meißner, Marita Seegers, Patrizia Magin, Elisabeth Reis, Jörg Neubauer (Pfarreiratsvorsitzender), Renate Kröper (Gemeindereferentin).

 

 

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