Zur Landkarte Bistum

Informationen

Pfarreien

In dieser Übersicht finden Sie die Pfarreien die zum Dekanat Ludwigshafen gehören.

Ludwigshafen 1 "Heilige Petrus und Paulus"

Ludwigshafen Innenstadt, südliche Innenstadt und Mundenheim
mehr Infos


Ludwigshafen 2 „Heilige Katharina von Siena“

Gartenstadt, Maudach, Rheingönheim
mehr Infos


Ludwigshafen 3 "Heiliger Franz von Assisi"

Oggersheim, Ruchheim
mehr Infos


Ludwigshafen 4 „Heilige Edith Stein“

Edisheim, Oppau
mehr Infos


Ludwigshafen 5 "Heilige Cäcilia"

Friesenheim, Hemshof
mehr Infos

Dienstag, 12. September 2017

„Ludwigshafener Blick“ auf das Diözesane Forum

Am vergangenen Wochenende hat im Heinrich Pesch Haus das VIII. Diözesane Forum stattgefunden – mit Vertreterinnen und Vertretern aus den verschiedenen Dekanaten. Im Nachklang der Bistumsreform „Gemeindepastoral 2015“ wurde über offene Fragen beraten. Aus Ludwigshafen waren unter anderem Dekan Alban Meißner und Hede Strubel-Metz (Pfarrei Heilige Katharina von Siena) beim Diözesanen Forum anwesend.

Zum ersten Mal war Hede Strubel-Metz bei einem Diözesanen Forum mit dabei – als Mitglied des Vorstandes des Diözesan-Katholikenrats. Ihr gefielen die „gute Atmosphäre“ und ein „gutes, faires Miteinander zwischen Haupt- und Ehrenamtlichen“.  Die Einschätzung teilt Dekan Meißner: Für ihn ist das Format des regelmäßig wiederkehrenden Forums günstig, „weil es eine gute Atmosphäre erzeugt, die spürbar kollegial und konstruktiv ist.“

Positiv bewertet Hede Strubel-Metz die gelungene Moderation der Beratungen. Die Diskussion über Veränderungen bei den zentralen Gottesdienstorten - die es in jeder Pfarrei gibt – „betrifft uns in Ludwigshafen wohl eher nicht“, denkt sie. Auch die Bildung neuer Gemeinden sei in der Stadt noch kein Thema. „Das kommt wohl eher in der Zukunft zum Tragen, braucht aber noch Zeit.“

Der Blick auf die Gemeinden ist aber für Dekan Meißner ganz wichtig. „Da ist beim Forum deutlich geworden, dass das Verhältnis Pfarrei und Gemeinden noch nicht geklärt ist, und dass es noch viele Unklarheiten gibt“, sagt er. Umso froher ist er darüber, dass das im 1. Ludwigshafener Forum am 30. September thematisiert wird. Vier Jahre für die Entwicklung von kirchlichem Leben hält er für zu knapp: „Es gibt Gemeinden, in denen findet viel Leben statt, in anderen noch keines oder keines mehr, und manches entwickelt sich besonders gut in den Pfarreien“, ist seine Beobachtung in Ludwigshafen. „Die Arbeit mit Menschen braucht viel Zeit“, fordert er.

Da ist er auch einer Meinung mit Hede Strubel-Metz. Sie hat es als befreiend erlebt, dass im Hinblick auf geplante Neuerungen mehrfach betont wurde: „Macht damit jetzt mal halblang, es ist so vieles neu für die Pfarreien und Gemeinden, lasst sie das doch erstmal aufarbeiten, bevor wieder etwas Neues kommt.“ Dies habe insgesamt für viel Zustimmung gesorgt.

Dass kirchliche Angebote über Pfarrgrenzen hinausgehen müssen und Seelsorge – nach einem Wort von Papst Franziskus  - „an die Ränder gehen“ müsse, unterschreibt Dekan Meißner sofort. Ludwigshafen sieht er mit der Hospizarbeit, dem Lichtpunkt, mit starken Pfadfinderstämmen und der qualitativ und quantitativ starken Kirchenmusik in dieser Hinsicht gut aufgestellt. Aber, gibt er zu bedenken: „Man kann sich alles Mögliche vorstellen, muss aber auch sehen, dass 70 Pfarrern in der Diözese aufgrund der vielen Verwaltungsarbeit für solche innovativen Dinge schlicht die Zeit fehlen. „Ich bin nicht gegen Verwaltung, sondern sehe im Gegenteil gute Verwaltung als Akt der Nächstenliebe“; betont er. Aber der Beruf des Pfarrers sei vor allem durch den Mix an Aufgaben so interessant. Und dieser Mix sei derzeit in Schräglage.

Anzeige

Anzeige