Donnerstag, 11. Juni 2026

40 Jahre Partnerschaft mit Rwankuba

Der Förderkreis Rwankuba – Ludwigshafen blickt auf 40 Jahre Partnerschaft zurück. Dies wird mit einem Festgottesdienst am 04.07.2026 gefeiert.

Der Förderkreis Rwankuba – Ludwigshafen blickt auf 40 Jahre Partnerschaft zurück. Dies wird mit einem Festgottesdienst in der Kirche St. Michael in Ludwigshafen-Maudach am Samstag, 04.07.2026, um 17:30 Uhr gefeiert. Die Zelebranten sind S. E. Antoine Kardinal Kambanda, Erzbischof von Kigali, und Weihbischof em. Otto Georgens.

Seit 1982 gibt es die Graswurzelpartnerschaft zwischen Rheinland-Pfalz und Ruanda bereits – und seit 1986 pflegt die Gemeinde St. Michael in Maudach eine Partnerschaft mit der Gemeinde Rwankuba. Es ist beeindruckend, was der Förderkreis in dieser Zeit mit seinen Spenden bewirkt hat.

Schulen, 36 neue Häuser nach einem Erdrutsch, eine Schreinerei und ein Nähatelier, Zisternen, Biogasanlagen, Latrinen, zuletzt ein Labor sowie eine Nähschule für ledige junge Mütter– all das wäre ohne die Spenden aus Ludwigshafen nicht entstanden. Die treibende Kraft in dieser Partnerschaft sind Marlene und Lothar Schneider. Schon über 20 Mal waren sie in Ruanda und Rwankuba, um sich vor Ort von der Verwendung der Spenden zu überzeugen.

„Im Zentrum der Pfarrei Rwankuba gibt es eine schlichte, aber große Kirche, einen Kindergarten, eine Grundschule, eine weiterführende Schule, ein Internat mit 600 Schülern, ein Mehrzwecksaal, ein Gesundheitszentrum mit fünfzig Betten, aber leider keinem Arzt, ein Ernährungszentrum, eine Schreinerei und ein Nähatelier“, beschreibt Josef Damian Szuba, Leitender Pfarrer der Pfarrei Hl. Katharina von Siena, die Gemeinde. Beim Besuch des Förderkreises 2024 konnte er sich einen eigenen Eindruck der Partnergemeinde verschaffen. Weiterhin gebe es in der weiteren Umgebung aktuell fünf Primarschulen und vier Sekundarschulen mit insgesamt gut fünftausend Schülerinnen und Schülern. Drei verschiedene Ordensgemeinschaften mit vielen jungen Schwestern kümmern sich um Unterricht, Katechese, Nähschule, Gesundheitsversorgung, Krankenpflege und vieles andere mehr. Geradezu „neidisch gemacht“ haben ihn die lebendigen Gottesdienste der großen Gemeinde mit vielen jungen Mitgliedern. (ako)

Bild (Konrad): Waren 2024 in Rwankuba (von links): Stefan Angert, Lothar und Marlene Schneider und Pfarrer Josef Damian Szuba