Donnerstag, 06. September 2018
Eine Kirche, die nicht dient, dient zu nichts…
"Diesen Satz hat der frühere Bischof von Evreux, Jacques Gaillot, einmal geprägt. Er wollte Akzente und Schwerpunkte in unserer Kirche neu setzen. Viele von Ihnen werden sich an diese Diskussionen erinnern."
So schreibt Diakon Hubert Münchmeyer im Vorwort des Pfarrbriefes der Pfarrei Hll. Petrus und Paulus. "Am 24.08.2008 wurde ich mit zwei Mitbrüdern in der Herz-Jesu Kirche zum Diakon geweiht. Diakon, aus dem Griechischen, heißt übersetzt Diener. Das äußere Zeichen des Diakons in der Liturgie ist die Stola, die quer über der linken Schulter getragen wird. Sie ist ein Standeszeichen und dient zur Identifizierung.
Vom Ursprung her soll sie entstanden sein, als ein Rest des Tuches, das der Diakon „zum Dienst an den Tischen“ gebraucht hat. Dort liegt auch der Schwerpunkt des diakonalen Dienstes. Er soll die Priester entlasten und mit ihnen im caritativen und diakonalen Bereich tätig sein. Beim Anlegen der Stola denke ich immer wieder an diese Bedeutung.
Kirche ist in vielfacher Weise sozial aktiv. Sie weiß um ihren Auftrag, an die Ränder und in die Brennpunkte zu gehen. Wo sie diesem Auftrag entspricht erfährt sie Anerkennung. Papst Franziskus fordert das von der Kirche immer wieder ein.
In Ludwigshafen gibt es am 15. September das 2. Ludwigshafener Forum. Es ist eine Initiative des Dekanatsrates. Es geht um das Thema Anwaltschaft. Wo und für wen sollen wir als Katholiken in Ludwigshafen Anwalt sein.
Das gilt für unser ganzes Christsein. Zu diesem Tag im Heinrich Pesch Haus sind alle Interessierten herzlich eingeladen."
Mehr Informationen zum 2. Ludwigshafener Forum lesen Sie hier.
