Mittwoch, 22. Juni 2022

Die Erschöpfung der Frauen: Wider die weibliche Verfügbarkeit

Am Montag, 4. Juli, kommt Franziska Schutzbach ins Heinrich Pesch Haus und stellt ihr Buch vor. Beginn ist um 17 Uhr.

Frauen haben heute angeblich so viele Möglichkeiten wie nie zuvor. Gleichzeitig sind sie so erschöpft wie nie zuvor. Nach wie vor wird von Frauen verlangt, permanent verfügbar zu sein. „Die Erwartungshaltungen gegenüber Frauen und damit ihre Erschöpfung sind die Basis unseres ökonomischen Systems“, lautet eine der Thesen von Franziska Schutzbach. Die Geschlechterforscherin analysiert in ihrem aktuellen Buch „Die Erschöpfung der Frauen: Wider die weibliche Verfügbarkeit“ dieses Phänomen. Sie schreibt über ein System, das von Frauen alles erwartet und nichts zurückgibt – und darüber, wie Frauen sich dagegen auflehnen und alles verändern: ihr Leben und die Gesellschaft.

 

Am Montag, 4. Juli, kommt die Soziologin, Publizistin und feministische Aktivistin ins Heinrich Pesch Haus und stellt ihr Buch vor, das in zahlreichen Bestenlisten vertreten ist. Die Veranstaltung findet am Montag, 4. Juli, von 17 Uhr bis 18:30 Uhr im Heinrich Pesch Haus (Frankenthaler Straße 229) statt. Daran schließt sich ein Austausch bei alkoholfreien Sommercocktails und Gebäck im Park des Hauses an.

Es handelt sich um eine Kooperationsveranstaltung der Akademie für Frauen im Heinrich Pesch Haus, den Gleichstellungsstellen der Stadt Ludwigshafen am Rhein, des Rhein-Pfalz-Kreises und der Stadt Frankenthal (Pfalz). Um Anmeldung wird bis 30. Juni 2022 unter E-Mail: anmeldung@hph.kirche.org oder telefonisch unter 0621 5999175 gebeten. Die Teilnahmegebühr beträgt zehn Euro (Zahlbar an der Abendkasse).

Bild: pixabay/Engin Akyurt