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Informationen

Pfarreien

In dieser Übersicht finden Sie die Pfarreien die zum Dekanat Ludwigshafen gehören.

Ludwigshafen 1 "Heilige Petrus und Paulus"

Ludwigshafen Innenstadt, südliche Innenstadt und Mundenheim
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Ludwigshafen 2 „Heilige Katharina von Siena“

Gartenstadt, Maudach, Rheingönheim
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Ludwigshafen 3 "Heiliger Franz von Assisi"

Oggersheim, Ruchheim
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Ludwigshafen 4 „Heilige Edith Stein“

Edisheim, Oppau
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Ludwigshafen 5 "Heilige Cäcilia"

Friesenheim, Hemshof
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Samstag, 09. November 2019

MitMacherInnen gesucht für Nacht der offenen Kirchen

Eine besondere Premiere steht am Abend des Pfingstsonntag, 31.05.2020, in Ludwigshafen an: An diesem Tag sollen in der Zeit von 18 bis etwa 24 Uhr möglichst viele christlichen Kirchen in der Stadt geöffnet sein.

Wobei das Neue nicht die offenen Kirchen sind, sondern die „ökumenische Breite der Veranstaltung“, wie die protestantische Dekanin Barbara Kohlstruck betont. Beteiligen können und sollen sich unter anderem Katholiken und Protestanten, Baptisten und Mennoniten, die Freie Evangelische Gemeinde, die Stadtmission sowie Migrantengemeinden.

Martin Geis, CVJM-Referent, bei dem die Fäden der Organisation des geplanten Ereignisses zusammenlaufen, berichtet, wie die Idee entstanden ist: „Eine Gruppe von Christen, die sich monatlich zum „Gebet für Ludwigshafen“ treffen, hatten den Wunsch nach einem christlichen Event für die Stadt.“ Als die Idee zu diesem Format geboren wurde, habe er nicht geglaubt, dass sie so schnell Fahrt aufnehmen und Begeisterung auslösen würde.

Alban Meißner, Dekan des katholischen Stadtdekanats, nennt die zahlreichen Ziele dieses Abends: „Wir wollen als christliche Kirchen in der Stadt präsent sein. Und wir wollen uns in unserer Buntheit und Vielfalt präsentieren. Dazu kommt, dass außerhalb der Gottesdienstzeiten viele Kirchen verschlossen sind und daher viele Ludwigshafener ihre Kirchen gar nicht von innen kennen. An diesem Abend wollen wir ihnen die Möglichkeit geben, diese Kirchen aus einem anderen Blickwinkel zu sehen, in einer anderen Atmosphäre und mit inhaltlichen Angeboten, die die Menschen vielleicht nicht erwarten.“ Hinzu komme, dass sich die Angehörige verschiedener Konfessionen in dieser Nacht auch gegenseitig besuchen können.

Die „Nacht der offenen Kirchen“ lebt jedoch nicht in erster Linie von den geöffneten Türen, sondern vor allem von den Aktionen, die hinter diesen Türen stattfinden. Und deshalb sind jetzt die Gemeinden, Gruppierungen, Verbände und alle Engagierten aufgerufen, sich mit eigenen Aktionen zu beteiligen. Bis 20. Dezember haben sie Zeit, sich dafür anzumelden. „Die Kirchen in einem anderen Licht zu sehen, ist nicht nur wörtlich gemeint“, erklärt Dekanin Kohlstruck. „Es geht auch darum, Inhalte und Angebote in den Kirchen zu finden und Kirche lebendig zu präsentieren – anders, als sie oft dargestellt und wahrgenommen werde.

Und dabei sei der Phantasie der Teilnehmenden fast keine Grenzen gesetzt: „Das können Andachten sein, eine Kunstausstellung, Musik, Spiel, Ruhe, um den Kirchenraum einfach wirken zu lassen, aber auch kreativer Umgang mit Elementen wie Feuer, Licht oder Wasser“, zählt sie auf. Die Aktionen in einer Kirche können sich auch an besondere Zielgruppen richten, etwa an Kinder, junge Erwachsene  oder Kulturinteressierte.

Beginnen wird der Abend mit einem Gospelkonzert um 18 Uhr in St. Ludwig. Die Initiatoren wünschen sich, dass „Abordnungen“ aus allen Kirchen daran teilnehmen und von dort aus sternförmig in die Kirchen in der Stadt ausziehen. „Wir haben uns bewusst dafür entschieden, alle Kirchen einzubeziehen, nicht nur die in der Stadtmitte“, erklären sie. Der Abend endet mit einer Andacht um 23.30 Uhr in der Melanchthonkirche, wo es auch einen Mitternachtssnack geben wird.

Der Erfolg hängt zunächst maßgeblich davon ab, dass sich möglichst viele Engagierte in den Kirchen beteiligen. Sie können sich anmelden unter der Mailadresse info@offene-kirchen-lu.de Hier können auch noch offene Fragen gestellt werden.

Was genau geplant ist, muss bis 15.02.2020 mitgeteilt werden, da danach ein Programmheft erstellt wird, das Anfang Mai erscheinen wird.

„Wir hoffen, dass Menschen sich bewegen und sich bewegen lassen“, fasst Martin Geis die Erwartungen zusammen. „Das sollte gelingen, denn Pfingsten ist das ökumenischste Kirchenfest überhaupt“, erinnert Dekanin Kohlstruck.

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