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Informationen

Pfarreien

In dieser Übersicht finden Sie die Pfarreien die zum Dekanat Ludwigshafen gehören.

Ludwigshafen 1 "Heilige Petrus und Paulus"

Ludwigshafen Innenstadt, südliche Innenstadt und Mundenheim
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Ludwigshafen 2 „Heilige Katharina von Siena“

Gartenstadt, Maudach, Rheingönheim
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Ludwigshafen 3 "Heiliger Franz von Assisi"

Oggersheim, Ruchheim
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Ludwigshafen 4 „Heilige Edith Stein“

Edisheim, Oppau
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Ludwigshafen 5 "Heilige Cäcilia"

Friesenheim, Hemshof
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Sonntag, 05. Mai 2019

Gedanken einer Ehrenamtlichen zu den Gremienwahlen

„Zusammen wachsen. Weiter denken“ - Nach den Erfahrungen der vergangenen Jahre ist dies wohl ein passender Leitgedanke, denn wir sehen, dass die Entwicklung unserer Pfarrei (Hl. Cäcilia) und vor allem das Selbstverständnis, dass wir nun alle zusammen gehören, noch im Wachsen sind und auch noch „gehegt und gepflegt“ werden müssen. So beginnt ein Text von Monika Sommer aus der Pfarrei Hl. Cäcilia, der im Pfarrbrief veröffentlicht wurde:

„Zuerst ein kurzer Rückblick auf die vergangenen Jahre mit „Gemeindepastoral 2015“: In der Amtszeit der jetzigen Gremien ist viel passiert, es gibt gewaltige Umbrüche: Am 1. Advent 2015 entsteht unsere neue Pfarrei „Heilige Cäcilia“ - eigentlich entsteht oder bildet sie sich immer noch.

Mit dem 01.01.2016 vollziehen sich einschneidende Umstrukturierungen in der Verwaltung der Gemeinden und der Pfarrei, Veränderungen der Zuständigkeiten, ein Wandel bei den Pfarrbüros vor Ort in Kontaktstellen mit eingeschränkten Öffnungszeiten und ein zentrales Pfarrbüro.

Auch im pastoralen Leben der Pfarrei, z.B. in Liturgie und Katechese, gilt es die Vorgaben und Standards des Speyerer Seelsorgekonzeptes nach und nach umzusetzen.

Das alles ist schon eine ganze Menge an Neuem, was es zu verdauen gibt. Für manche Gemeindemitglieder scheint sich ihre Kirche ein Stück zu entfernen. Es ist eine herausfordernde Zeit sowohl für die „normalen“ Gemeindemitglieder, als auch für die Verantwortlichen in der Pfarreileitung und die Ehrenamtlichen in den Gremien.

Ganz neu ist auch die Struktur und Aufgabenstellung der neuen Pfarrgremien: Der Verwaltungsrat Hl. Cäcilia hat es da vielleicht am einfachsten. Wenn auch die Entscheidungen nun für die gesamte „große“ Pfarrei und nicht mehr nur für den eigenen „Kirchenort“ zu treffen sind, so geht es immer noch ums Geld, um Immobilien, Baumaßnahmen... - Aber das klappt wohl alles sehr gut in dieser Gruppe, wie man von allen Beteiligten bzw. „Betroffenen“ hören kann. Sie haben in den letzten vier Jahren manches geschafft oder zumindest auf einen guten Weg gebracht und die Pfarrei dabei ein Stück zukunftsfähiger gemacht.

Schwieriger ist es da sicher für die beiden anderen Gremien: Die drei Gemeindeausschüsse St. Gallus, St. Josef und St. Dreifaltigkeit kümmern sich um das Leben ihrer Gemeinde vor Ort. Sie decken sowohl Aufgaben des früheren Pfarrgemeinderates ab, wie z.B. Planung von Festen, Koordination von verschiedenen Gruppierungen,... , wie auch die Sorge um Gebäude, Betreuung von kleineren Baumaßnahmen,..., was ja eigentlich in das Ressort des Verwaltungsrates fällt, - und das immer in Rückbindung mit dem Pastoralteam und dem Pfarreirat. Das ist sicher alles in allem nicht leicht und erfordert langen Atem. Aber auch hier sind gute Schritte gegangen worden, die neue „Glanzlichter“ in die einzelnen Gemeinden setzen und dabei natürlich auch Bewährtes am Laufen halten.

Beim Pfarreirat ist die Aufgabenstellung nicht ganz so konkret und vor allem gibt es da neue, noch nicht erprobte Aufgaben wie die Erstellung des pastoralen Konzeptes der Pfarrei, einer Vision,... Es ist der Gruppe nicht immer leicht gefallen, sich auf diese abstrakten Themen einzulassen. Aber es sind wichtige Lernerfahrungen gemacht worden: besseres persönliches Kennenlernen über die Gemeindegrenzen hinaus, Erkenntnisse über die Besonderheiten der einzelnen Gemeinden, über die neuen vorgegebenen Strukturen, über Traditionen,....

Es sind zu einigen „Aufträgen“, die in der Aufgabenbeschreibung des Bistums gerade für den Pfarreirat stehen, ganz ansehnliche (Zwischen)-Ergebnisse erarbeitet worden, auf die ein zukünftiges Gremium aufbauen kann: so haben wir einen immerwährenden Kalender, der das ganze Kirchenjahr mit all seinen „Spezialitäten“ der Pfarrei Hl. Cäcilia abbildet, haben unsere Vision entwickelt, die Gottesdienst-ordnung ist kurz vor dem Abschluss.

Die Gremienarbeit ist in dem größeren Zusammenhang der Pfarrei neu und bedarf bestimmt noch mancher Nachbesserung. Allerdings kann man sich nur verbessern, wenn man neben der Selbstreflexion auch andere hat, die einem mal konstruktiv die Meinung sagen.

Aus diesem Grund haben wir vor fast einem Jahr beim Bischöflichen Ordinariat Unterstützung angefragt. Andreas Welte, ein Gemeindeberater, bringt sich nun mit professionellen Methoden in die Vorbereitung und Durchführung der Sitzungen ein, was das Ganze effektiver und auch im gegenseitigen Umgang bewusster machen soll.

Wenn auch schon vieles in eine gute Richtung entwickelt hat, gibt es trotzdem noch genug, was in unserer Pfarrei „zusammen wachsen“ muss, was noch sehr an den alten „Pfarreigrenzen“ hängt, die es einfach nicht mehr gibt! Deshalb ist der zweite Teil des Slogans „weiter denken“ so wichtig: es ist eben nicht ein „Weiter so“ gemeint, sondern, dass wir unsern Blick nach vorne richten und weit denken."

Monika Sommer

Information zum Motto der Gremienwahl


„…..Mit dem Motto sollen sich Menschen angesprochen fühlen, die sich mit dem Status quo angesichts der gesellschaftlichen Herausforderungen in Gesellschaft und Kirche nicht zufrieden geben und sich immer wieder neu auf die Suche begeben, die herausfinden wollen, wie es gelingen kann, das Frohe der Botschaft für viele Menschen möglichst lebendig erfahrbar zu machen. „Weiter denken“ lädt also solche Menschen ein, die ihren Blick nach vorne ausrichten und „weit denken“, Ziele stecken, konkrete pastorale Schritte planen und sich dabei immer wieder neu von Gottes Geist inspirieren lassen. Es geht bei der Arbeit in den Pfarrgremien immer um ein geistliches Denken und Handeln mit und für die Menschen vor Ort in den Stadtvierteln oder in den Dörfern.“ (S. 3, Leitfaden zur Pfarrgremienwahl 2019 des Bistums Speyer)

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