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Pfarreien

In dieser Übersicht finden Sie die Pfarreien die zum Dekanat Ludwigshafen gehören.

Ludwigshafen 1 "Heilige Petrus und Paulus"

Ludwigshafen Innenstadt, südliche Innenstadt und Mundenheim
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Ludwigshafen 2 „Heilige Katharina von Siena“

Gartenstadt, Maudach, Rheingönheim
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Ludwigshafen 3 "Heiliger Franz von Assisi"

Oggersheim, Ruchheim
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Ludwigshafen 4 „Heilige Edith Stein“

Edisheim, Oppau
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Ludwigshafen 5 "Heilige Cäcilia"

Friesenheim, Hemshof
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Sonntag, 01. September 2019

Pfarrversammlung wird auch als Wahlwerbung genutzt

Mit einem zentralen Gottesdienst startete die Pfarrei Hl. Katharina von Siena eine besondere Pfarrversammlung: Der künftige Pfarrer Joseph Szuba stellte sich seiner Pfarrei vor, die Ergebnisse der Pfarreianalyse wurden präsentiert – und die Gelegenheit genutzt, Werbung für die Gremienwahlen im November zu machen.

Wie mehrfach berichtet, finden die Wahlen für Gemeindeausschuss, Pfarreirat und Verwaltungsrat am Wochenende 15./16. November statt. Momentan läuft in allen Pfarreien die Suche nach Kandidatinnen und Kandidaten, die sich durch das Motto „Zusammen wachsen. Weiter denken“ angesprochen fühlen, in den kommenden vier Jahren das Leben der Pfarreien und Gemeinden mitzugestalten und voranzubringen.

Das Interesse der Pfarreimitglieder von Hl. Katharina von Sina war groß: Rund 100 Menschen wollten sich über die genannten drei Themen informieren. Sie konnten direkt in der Kirche St. Bonifaz bleiben.

Dabei stellte sich auch der künftige neue Pfarrer vor. „Ich bin quasi ein Kind der Gemeinde. Ich wurde 1960 im Marienkrankenhaus geboren“, begann Pfr. Josef Szuba seine Vorstellung. Er beschrieb seinen Werdegang und berichtete, dass es sein Wunsch war, noch einmal als Gemeindepfarrer tätig zu sein.

Michael Alter informierte über die anstehende Gremienwahlen und stellte die Strukturen und Zusammensetzung der drei Rät vor. Karl Kunzmann als Vorsitzender des Pfarreirats reflektierte die Arbeit dieses Gremiums und gab einen Ausblick auf die Aufgaben des Rates für die kommende Legislaturperiode. Zusammenfassend meinte er: „Die Arbeit im Pfarreirat ist spannend, aber nicht so aufregend, wie man es sich vielleicht vorstellt. Es wurde in den letzten Jahren viel diskutiert - aber wir hatten nie ein Kampfabstimmung.“

Michael Alter betonte in seinen Ausführungen, wie wichtig die Arbeit der Gemeindeausschüsse bisher vor Ort war. „Sie werden sicherlich auch in den nächsten Jahren noch sein extrem wichtig sein“, so seine Überzeugung.

Hr. Hammer berichtete über die Arbeit des Verwaltungsrates und rief in seiner Funktion als Vorsitzender des Wahlausschusses dazu auf zu kandidieren und natürlich auch zu wählen. „Ich bekomme nach der Wahl immer gesagt, ich hätte ja auch kandidiert, aber es hat mich niemand vorgeschlagen“, berichtete er. Dem könne abgeholfen werden, erklärte er:  „Jetzt hier an alle und auch zum Weitersagen: Man darf sich auch gerne selbst vorschlagen – einfach bei mir, beim Team des Wahlvorstandes oder im Pfarrbüro melden.“

Die Pfarrversammlung wurde auch genutzt, um die Ergebnisse der Pfarreianalyse und der Umfrage vorzustellen. Diese sollen Grundlage sein für die Erstellung des pastoralen Konzepts. Demnach ist beispielsweise die Zahl der Gemeindemitglieder in den zurück liegenden 27 Jahren – je nach Gemeinde – zwischen fünf und 30 Prozent geschrumpft. Die Zahl der Gottesdienstbesucher ist im gleichen Zeitraum sogar um die Hälfte zurück gegangen. Über alle Altersklassen hinweg wünschen sich die Befragten mehr Engagement für die Jugend. Diese und viele weitere Zahlen werden nun in das Konzept zur künftigen Pfarreientwicklung mit Setzung von Schwerpunkten fließen.

Kunzmann beendete den offiziellen Teil der Pfarrversammlung mit seinem Dank: „Ich möchte in dieser Runde ein herzliches Dankeschön an alle richten, die in den vergangenen Monaten viel geleistet haben, um die Zeit ohne einen leitenden Pfarrer zu überbrücken.“ Viele Pfarreimitglieder nutzten auch danach die Gelegenheit, sich im direkten Gespräch weiter auszutauschen.

 

 

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