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Pfarreien

In dieser Übersicht finden Sie die Pfarreien die zum Dekanat Ludwigshafen gehören.

Ludwigshafen 1 "Heilige Petrus und Paulus"

Ludwigshafen Innenstadt, südliche Innenstadt und Mundenheim
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Ludwigshafen 2 „Heilige Katharina von Siena“

Gartenstadt, Maudach, Rheingönheim
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Ludwigshafen 3 "Heiliger Franz von Assisi"

Oggersheim, Ruchheim
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Ludwigshafen 4 „Heilige Edith Stein“

Edisheim, Oppau
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Ludwigshafen 5 "Heilige Cäcilia"

Friesenheim, Hemshof
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Samstag, 05. September 2020

wEINklang zum Tag der Schöpfung

Foto: Konrad

wEINklang – unter diesem Motto feierten am 4. September rund 30 Teilnehmende den diesjährigen Gottesdienst zum Tag der Schöpfung im Hack-Museumsgarten.

Der ökumenische Gottesdienst wurde von der Arbeitsgemeinschaft Christlicher Kirchen (ACK) gestaltet. Er wird seit dem Zweiten Ökumenischen Kirchentag in München 2010 jeweils Anfang September gefeiert.

Der ökumenische Gottesdienst soll ins Bewusstsein rufen, welch ein schönes wertvolles Geschenk Gottes Schöpfung ist, die es zu schützen und zu bewahren gilt. Der Hack-Museumsgarten sei dafür der beste Ort, sagte Dekanin Barbara Kohlstruck in ihrer Begrüßung. In dem „Paradies mitten in der Stadt“ zeige sich die Kraft und die Schönheit der Natur.

Jedes Jahr wird der Gottesdienst von anderen Menschen gestaltet – dieses Mal waren es die ACK Deutschland, die ACK Region Südwest und die ACK Landau. Da lag es auf der Hand, den Wein in den Mittelpunkt zu stellen. „Wein ist eine Frucht der Erde und der menschlichen Arbeit, Wein ist ein Symbol für Frieden und Sicherheit und ein Symbol für Genuss“, sagte Barbara Kohlstruck. Wein stehe auch für Leben, für Glück und Freude. Das war auch in der Auswahl der Lieder und Lesungen zu spüren. Im Motto wEINklang steckt aber noch mehr: Es geht um den Einklang des Menschen mit der Schöpfung verbunden mit dem Appell, unsere Verantwortung für die gesamte Schöpfung wahrzunehmen.

In seiner Predigt stellte Pfarrer Josef D. Szuba den Wein in den Mittelpunkt. „Unzählige Male wird in der Heiligen Schrift der Wein erwähnt“ sagte er. Da ist Noah, der als erster Winzer gilt, da ist im Buch Jesaja das Lied vom Weinberg, der leider keine Frucht bringt. Oder in Psalm 104, in dem neben dem Brot vom Wein die Rede ist, der das Herz des Menschen erfreut. Auch „eine drastische Warnung vor dem übertriebenen Weinkonsum“ findet sich in der Bibel (Spr 23,29 ff). „Ich bin der Weinstock, ihr seid die Rebzweige“, heißt es im Johannesevangelium – für Pfarrer Szuba ein sehr anschauliches Bild, das unsere Verbundenheit mit Jesus beschreibt. „Wenn er unsere Mitte ist, bleiben wir miteinander verbunden, es entsteht Einheit und Einklang“, sagte Szuba. „Ich wünsche uns allen, dass wir – nicht  zuletzt in ökumenischem Einklang – nachhaltig jene guten Früchte hervorbringen, die Jesus von uns erwartet.“

Text und Bild: Dr. Anette Konrad

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