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Pfarreien

In dieser Übersicht finden Sie die Pfarreien die zum Dekanat Ludwigshafen gehören.

Ludwigshafen 1 "Heilige Petrus und Paulus"

Ludwigshafen Innenstadt, südliche Innenstadt und Mundenheim
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Ludwigshafen 2 „Heilige Katharina von Siena“

Gartenstadt, Maudach, Rheingönheim
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Ludwigshafen 3 "Heiliger Franz von Assisi"

Oggersheim, Ruchheim
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Ludwigshafen 4 „Heilige Edith Stein“

Edisheim, Oppau
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Ludwigshafen 5 "Heilige Cäcilia"

Friesenheim, Hemshof
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Freitag, 23. April 2021

In der Pflege zu Hause

Auch die Pflege bietet erfüllende Arbeitsplätze: Die Ökumenische Sozialstation Ludwigshafen hat zwei langjährige Mitarbeiterinnen geehrt.

Die Ökumenische Sozialstation Ludwigshafen konnte zwei sehr langjährigen Mitarbeiterinnen gratulieren.

Angelika Thomas, examinierte Krankenpflegehelferin begann im Jahr 1979 ihre Laufbahn in der Ökumenischen Sozialstation Ludwigshafen  und ist im April 2021 in die wohlverdiente Rente verabschiedet. Insgesamt hat sie bemerkenswerte 42 Jahre in der Pflege gearbeitet, die nur durch eine kurze Elternzeit unterbrochen wurden. Sie begann bei der damaligen Ökumenischen Sozialstation Südwest als Teilzeitkraft in der ambulanten Pflege. Im Jahr 2012 wechselte sie in die Senioren-Tagespflege Senta.

Sr. Angelika begann zu einer Zeit, als es noch keine Handys, Navis oder Autos mit Klimaanlage und nur sehr wenige Formulare und Vorgabe gab. Pflegebetten wurden damals noch von den Pflegekräften selbst zu den Patienten transportiert und aufgebaut. Dafür gab es aber immer Zeit auch für ein Gespräch bei den Pflegebedürftigen und die Möglichkeit, mehr auf besondere Eigenschaften einzugehen. Sr. Angelika erinnert sich zum Beispiel an einen Patienten, der etwas wasserscheu war, aber sich mit einer Zigarette oder einem Stück Schokolade gerne zum wöchentlichen Bad überreden ließ.

Sr. Angelika konnte leider nur im kleinen Rahmen verabschiedet und gewürdigt werden. Die Kolleginnen überreichten ihr eine  „Biografie für eine ganz besondere Kollegin“ , darin viele Anekdoten über eine wirklich besondere Kollegin. Zurückblickend meinte sie, sie habe sich in der Sozialstation beruflich zu Hause und wohl  gefühlt. Allerdings habe sich wirklich viel verändert und sie würde sich wünschen, die Kolleginnen und Kollegen hätten die Zeit von damals und die Flexibilität, für die Menschen das zu tun, was sie sich erhoffen und brauchen.

Geschäftsführerin Sabine Pfirrmann hatte dem nicht mehr viel hinzuzufügen, außer einem großen und herzlichen Dankeschön für die hervorragende und überaus motivierte und menschlich zugewandte Arbeit.

Weiterhin wurde Regina Metz, Gesundheits-Krankenpflegerin, in einer kleinen Runde gefeiert. Sie hat am 15. April ihr 35-jähriges Dienstjubiläum begangen. Auch sie war ununterbrochen in der ambulanten Pflege in der Sozialstation Südwest tätig. Noch heute, mit 60 Jahren und einer Vollzeitstelle, ist sie hoch motiviert, fachlich kompetent und menschlich engagiert. Auch sie hat die oben erwähnten Zeiten erlebt und trauert einigen Gegebenheiten nach, obwohl sich auch vieles verbessert habe: Zum Beispiel gebe es so gut wie keinen geteilten Dienst mehr, die Arbeitszeiten können familiengerecht angepasst werden, es seien vor Ort mehr Hilfsmittel vorhanden und in der ambulanten Pflege sei es noch eher möglic,h auf die Menschen einzugehen.

Es ist schon sehr bemerkenswert, diese lange Zeit in der Pflege zu arbeiten. Eine absolute Rarität und nicht bezahlbar!

Text und Bild: Sabine Pfirrmann

 

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