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Pfarreien

In dieser Übersicht finden Sie die Pfarreien die zum Dekanat Ludwigshafen gehören.

Ludwigshafen 1 "Heilige Petrus und Paulus"

Ludwigshafen Innenstadt, südliche Innenstadt und Mundenheim
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Ludwigshafen 2 „Heilige Katharina von Siena“

Gartenstadt, Maudach, Rheingönheim
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Ludwigshafen 3 "Heiliger Franz von Assisi"

Oggersheim, Ruchheim
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Ludwigshafen 4 „Heilige Edith Stein“

Edisheim, Oppau
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Ludwigshafen 5 "Heilige Cäcilia"

Friesenheim, Hemshof
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Montag, 12. März 2018

Neue Form des Großen Gebets hat be-geist-ert

Großes Gebet anders – das probierte die Pfarrei Heilige Edith Stein aus, und von der Resonanz sind alle begeistert: unter ihnen auch Pfarrer Christian Eiswirth, der eine Atmosphäre spürte, die in die Tiefe gegangen sei, die zum Nachdenken und Nachspüren beigetragen habe und so den Menschen geholfen habe, ins Gebet zu kommen. Als „sehr schöne Form“ charakterisiert Pfarreiratsvorsitzender Primos Lorencak das neue Große Gebet, bei dem er besonders die meditative Musik, die Lichtinstallation und die Taizé-Gesänge genossen habe.

Es war auch wirklich viel, was in diesen Stunden in Maria Königin geboten wurde: angefangen mit der Andacht zur Eröffnung, in der Pfarrer Eiswirth sich Gedanken machte über „Zeit nehmen“. Es folgten einige vielfältige Angebote: vier Gebetsecken, in denen die Teilnehmenden sich Gedanken über Bilder von Siger Köder machen konnten; zwei meditative Andachten; es bestand die Gelegenheit,  über die 18 Glaubensperlen nachzusinnen und ein Armband mit ihnen anzufertigen; zwei Taizé-Andachten und Bibelteilen. Am frühen Sonntagmorgen trafen sich die Teilnehmenden zum Morgenlob in der Kapelle, bevor nach einem gemeinsamen Frühstück der Festgottesdienst begann, bei dem Diakon Karl-August Wendel in der Predigt die Angebote noch einmal zusammenfasste.

Alle, die da waren, waren be-geist-ert

„Ich wäre definitiv froh, wenn das Große Gebet wieder so stattfinden würde“, so Lorencak. Anja Schulte denkt in großen Zusammenhängen: „Schön war, dass es nur eine kleine Initialzündung brauchte, damit sich Menschen zusammenfanden, um über eine neue Form des Großen Gebets kreativ nachzudenken. Darüber hinaus setzte sich der Kreis aus Leuten zusammen, die bislang so noch nicht miteinander gearbeitet hatten und sich so durch ein ganz neues Miteinander besser kennenlernten und bereichert fühlten“, sagt sie im Hinblick auf die Vorbereitung.

Und sie denkt an die Zukunft: „Man konnte eine Ahnung davon bekommen, wohin sich Gemeinde entwickeln kann, wenn wir in Zukunft noch weniger werden: Nicht das Gros der Pfarrei war da  - das hatten wir auch nicht erwartet, dann hätten wir räumlich improvisieren müssen. Aber alle, die da waren, waren tatsächlich be-geist-ert von der Glaubens- und Betgemeinschaft, die in diesen Stunden in spürbarer Verbundenheit und dichter Atmosphäre bestand.“

Pfarrer Eiswirth hat beobachtet, dass Menschen, die nur zwei Stunden bleiben wollten, dann doch viel länger blieben und die Möglichkeiten annahmen, mit den Texten, Bildern und der Musik ihrem Leben nachzuspüren. „Es war viel Vorbereitungszeit und wir müssen mit unseren Kräften haushalten“, räumt er ein – und sagt zugleich: „Der Probelauf hat uns darin bestätigt, dass wir andere Formen des Gebets brauchen und diesen Weg wohl weiterverfolgen werden.“

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