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Pfarreien

In dieser Übersicht finden Sie die Pfarreien die zum Dekanat Ludwigshafen gehören.

Ludwigshafen 1 "Heilige Petrus und Paulus"

Ludwigshafen Innenstadt, südliche Innenstadt und Mundenheim
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Ludwigshafen 2 „Heilige Katharina von Siena“

Gartenstadt, Maudach, Rheingönheim
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Ludwigshafen 3 "Heiliger Franz von Assisi"

Oggersheim, Ruchheim
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Ludwigshafen 4 „Heilige Edith Stein“

Edisheim, Oppau
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Ludwigshafen 5 "Heilige Cäcilia"

Friesenheim, Hemshof
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Montag, 12. März 2018

Flohmarkt als Vorbereitung auf Leben im „neuen St. Michael“

Der Neubau von St. Johannes und St. Michael in der Kaiser-Wilhelm-Straße nimmt Gestalt an. Nach wie vor steht der Umzugstermin im August / September. Zeit für die 20 Bewohnerinnen und Bewohner von St. Michael, sich darauf vorzubereiten, dachten die beiden Sozialpädagoginnen Elisabeth Grimberg und Maike Jens vom Team „Pädagogische Assistenz“ und regten an, die Zimmer zu entrümpeln und verzichtbar gewordene Dinge auf einem Flohmarkt in „Das Haus“ zu verkaufen.

„Am Anfang waren die meistern sehr zögerlich“, erzählt Maike Jens. Schließlich waren aber doch fünf Bewohner bereit auszumisten. Sie ließen Küchenutensilien, Bücher, Hörspiele und CDs, kleine Dekoartikel und vereinzelt Kleidungstücke für den Flohmarktverkauf verpacken. Einige Bewohner trennten sich von einzelnen Artikeln, andere möchten vorerst alles behalten.

Dann ging es gemeinsam mit Adelheid Mönig vom Bewohnerbeirat von St. Michael zum Flohmarkt. „Es war eine tolle Stimmung dort“, freut sich Jens. Viele Kunden kamen neugierig an ihren Stand, betrachteten die angebotenen Waren, interessierten sich aber auch für die Einrichtung und den entstehenden Neubau. „Wir haben auch gut verkauft“, sagt die Sozialpädagogin. Eine Kundin ist sogar Tage später noch einmal nach St. Michael gekommen, um noch mehr Hörspiele zu kaufen. „Da kam bei einigen schon Geld zusammen“, freut sich Maike Jens, „da kann man sich auch was Neues, Schönes kaufen.“

Den geplanten Umzug sehen die Bewohnerinnen und Bewohner mit gemischten Gefühlen. Vieles wird besser und für ihre Bedürfnisse angepasster sein, aber für viele ist das „alte St. Michael“ zu einer Heimat geworden. Deshalb ist inzwischen auch ein Fotoprojekt gestartet: Bewohner können Fotoaufnahmen von Dingen und Orten machen, die für sie Heimat bedeuten. Die Aufnahmen nehmen sie in einer Kiste oder einem Album mit in ihr neues Zuhause, aus einigen Bildern wird auch eine Ausstellung konzipiert.

Im Neubau wird St. Michael wieder 20 Plätze erhalten. Für St. Johannes wird es 40 Wohnheimplätze in Einzelappartements geben. Die Tagesstätte bietet Unterstützung bei der Gestaltung des Tages durch Ergotherapie, Arbeitsgruppen und Gesprächskreise sowie die Möglichkeit des gemeinsamen Essens.

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