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Pfarreien

In dieser Übersicht finden Sie die Pfarreien die zum Dekanat Ludwigshafen gehören.

Ludwigshafen 1 "Heilige Petrus und Paulus"

Ludwigshafen Innenstadt, südliche Innenstadt und Mundenheim
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Ludwigshafen 2 „Heilige Katharina von Siena“

Gartenstadt, Maudach, Rheingönheim
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Ludwigshafen 3 "Heiliger Franz von Assisi"

Oggersheim, Ruchheim
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Ludwigshafen 4 „Heilige Edith Stein“

Edisheim, Oppau
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Ludwigshafen 5 "Heilige Cäcilia"

Friesenheim, Hemshof
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Dienstag, 13. März 2018

Neue Impulse für Ludwigshafen durch die Kundschafter

"Ich habe mich gefreut über das Interesse und die Offenheit der Ehrenamtlichen zu unseren Kundschafterreisen“, sagt Stefan Angert. Vor einem Jahr war er als Kundschafter des Bistums nach Nicaragua gereist. Jetzt hat er über seine Erfahrungen dort beim Pastoraltag für Ehrenamtliche berichtet. Außer ihm erzählten alle anderen Kundschafter des Bistums von ihren Reisen, die sie nach England, auf die Philippinen, nach Nicaragua und Südafrika geführt hatten.

An diesem Tag sollte es darum gehen, dass auch Ehrenamtliche hören, was die Kundschafter erlebt und begeistert hat, und wie ihre Erfahrungen in die Gemeinden, Pfarreien und Verbände übertragen werden können. Unter den Interessierten waren auch einige Ludwigshafener.

Sie hörten von Stefan Angert beispielsweise von einer konkreten Umsetzung in seinem Umfeld: In der Pfarrei Hl. Katharina von Siena gehört er zu einem Team von Menschen, die einmal monatlich am Sonntagabend eine Wort-Gottes-Feier mit Bibel-teilen anbieten. „Ich habe im persönlichen Gespräch eine gewisse Sehnsucht nach Aufbruch in unserem Bistum gespürt“, sagt er nach dem Pastoraltag.

„Für alle Anwesenden war der Pastoraltag sicher äußerst interessant – aber leider waren wieder zu wenig Ehrenamtliche da. Warum interessiert das so Wenige?“, fragt sich Hede Metz nach dem Pastoraltag für Ehrenamtliche am Wochenende im Heinrich Pesch Haus.

Sie war von den Erfahrungen der England-Reisenden bewegt, da sie das Land aus eigenen Erfahrungen gut kennt. In ihrem letzten Aufenthalt vor zwei Jahren war sie „entsetzt, wie viele Kirchen nicht mehr als Kirchen genutzt wurden.“ Und nun wurde sie von den Erzählungen der Kundschafter überrascht, „dass jetzt eine kleine Welle rückwärts läuft, dass die kleinen Gemeinden sich wieder Pubs und andere Räume zum Treffen suchen.“

Begeistert ist sie davon, „dass dort die Ökumene – gerade in den kleinen Gemeinschaften – eine ganz große Rolle spielt. Man fragt nicht mehr nach der Religion, sondern man trifft sich, weil man christlich denken und handeln will. Diese Arbeit würde ich jederzeit unterstützen, weil sie auch mein Anliegen ist.“

England stand auch im Fokus des Interesses der Ehrenamtlichen aus dem Licht.punkt. Joachim Lauer und Brigitte Deiters hatten zur Reisegruppe dorthin gehört. Auch die Passantenseelsorge möchte Menschen ansprechen, die sonst nicht den Weg in Kirchen oder zu kirchlichen Einrichtungen finden. Deshalb waren Themen wie Gebet, Pioniere oder auch Gesellschaft für sie interessante Aspekte. Seit einem Jahr beginnt das Team etwa jedes Treffen mit einem besonderen Gebet für die Stadt – so wie es die Kundschafter bei ihrem Besuch kennengelernt haben. Und die Idee, an andere Orte zu gehen, geistert schon lange durch die  Köpfe der „Licht.punkte“.

Primoz Lorencak, Pfarreiratsvorsitzender der Pfarrei Hl. Edith Stein, ist sehr angetan vom Pastoraltag: „Die Wörter schön und interessant sind zu schwach, um den Tag zu beschreiben. Ich habe einiges Neues gelernt und viele neue Impulse bekommen. Sehr angetan war ich auch von der ganzen Atmosphäre und von der Begeisterung der Kundschafter. Unsere Pfarrei ist zurzeit dabei, ein pastorales Konzept zu erarbeiten. Ich werde mich dafür einsetzen, dass wir den Blick auf die Weltkirche nicht vergessen.“

„Sehr interessant“ fand Maria Heitz das Referat von Maria Herrmann von der ökumenischen Bewegung „Kirche hoch2“ im Bistum Hildesheim, die sich auf den Weg macht zu einer Kirche, die auf die Menschen zugeht. „Mir ist bewusst geworden -  auch durch die Berichte der Kundschafter  - dass wir umdenken müssen. Es geht nicht um die Frage: „Wie bekommen wir die Menschen in den Gottesdienst?“ Wie oft denken wir, wenn wir eine Katechese hatten oder uns sonst viel Mühe gegeben haben: …. und nun kommen sie doch nicht sonntags in die Kirche. Wir müssen zu den Menschen gehen, die nicht zu uns kommen. Da sind wir noch sehr weit davon weg. Aber kleine Schritte....“.

Für Mathias Otterstätter war es interessant, einen Einblick zu bekommen, „was in anderen Ländern im Hinblick auf Kirche  los ist: welche Bedingungen vor Ort herrschen und wie die Leute damit umgehen.“ Was in Nicaragua, auf den Philippinen und in Südafrika Standard ist im Hinblick auf die lokale “kirchliche Versorgung”, „wird bei uns in Zukunft irgendwie und irgendwann aufschlagen“, ist er sicher, und fordert: „Wir werden in Zukunft mehr Leader,  Delegatos/as oder Teamer brauchen, wie auch immer man sie nennen mag.“

Einen ausführlichen Bericht über den Pastoraltag lesen Sie auf der Homepage des Bistums.

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