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Pfarreien

In dieser Übersicht finden Sie die Pfarreien die zum Dekanat Ludwigshafen gehören.

Ludwigshafen 1 "Heilige Petrus und Paulus"

Ludwigshafen Innenstadt, südliche Innenstadt und Mundenheim
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Ludwigshafen 2 „Heilige Katharina von Siena“

Gartenstadt, Maudach, Rheingönheim
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Ludwigshafen 3 "Heiliger Franz von Assisi"

Oggersheim, Ruchheim
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Ludwigshafen 4 „Heilige Edith Stein“

Edisheim, Oppau
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Ludwigshafen 5 "Heilige Cäcilia"

Friesenheim, Hemshof
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Sonntag, 30. September 2018

Ehrenamtliche Betreuer im SKFM: „Sie sind ein Segen!“

Der Sozialdienst katholischer Frauen und Männer (SKFM)  unterstützt in seinem Jubiläumsjahr aktuell 73 Ehrenamtliche, die teils Verwandte, teils auch ganz fremde Menschen unterstützen, die ihre Angelegenheiten infolge einer körperlichen, seelischen oder geistigen Erkrankung nicht mehr alleine besorgen können.

Eine Ehrenamtliche ist auch Ulla Jöckel. Sie ist neben Erika Stolberg die stellvertretende Vorstandsvorsitzende und, bereits seit 2003 Mitglied des Vereins.  Zusammen mit Geschäftsführer Martin Schoeneberger sorgen die Vorstandsmitglieder dafür, dass der Verein seine Aufgaben erfüllen und die Ehrenamtlichen in ihrem Tun unterstützen können. „Wir führen gemeinsam mit Martin Schoeneberger Personalgespräche, prüfen stichprobenartig die Akten, die zum Gericht gehen, kümmern uns um den Zahlungsverkehr und einiges mehr“, zählt sie ihre Aufgaben auf. Der Verein beschäftigt vier hauptamtliche Mitarbeiter, die rund 140 Betreuungen führen, und eine Verwaltungskraft . Dazu kommen Querschnittsaufgaben wie Vorträge, das Psychoseseminar gemeinsam mit dem Caritas-Förderzentrum St. Johannes oder auch die Veranstaltungsreihen für Ehrenamtliche und Interessierte.

„Großes Kopfzerbrechen bereitet uns, dass seit 2005 die pauschale Vergütung für die hauptamtlichen Vereinsbetreuer/innen unverändert geblieben ist“, so Jöckel. Denn die Besprechung des Jahresetats fällt auch in ihren Aufgabenbereich. „Da mussten wir schon einmal auf Rücklagen zugreifen, um das aufzufangen“, kritisiert sie die Politik.

Ulla Jöckel findet, dass das Motto des SKFM „Menschen helfen Menschen“ genug aussagt über ihre Motivation, sich zu engagieren. „Die haupt- und ehrenamtlichen Betreuerinnen und Betreuer tun alles, damit Menschen so lange wie möglich selbstbestimmt leben können“, sagt sie. Und dafür bekämen sie sehr viel Dankbarkeit von den ihnen Anvertrauten. „Es dauert manchmal sehr lange, bis man sich das Vertrauen von Betreuten erworben hat“, weiß sie. „Aber sobald man als Betreuer akzeptiert ist, profitiert man unheimlich von diesem Amt.“ Viele Ehrenamtliche betreuen Angehörige oder andere Menschen, die ihnen nahe stehen. „Aber einige übernehmen später auch die Betreuung von Fremden, weil sie merken: Das tut mir gut.“

Auch Ulla Jöckel profitiert. „Ich führe zwar keine Betreuung, aber Vorsorgevollmachten. Und ich weiß, dass ich mit jeder Frage zu Martin Schoeneberger oder den anderen Mitarbeitern des SKFM kommen kann.“

Und vor allem profitiert die Gesellschaft von Institutionen wie dem SKFM und den dort tätigen Ehrenamtlichen. Denn im Leitbild steht unter anderem: „Wir setzen uns  für eine solidarische und gerechte Gesellschaft ein. Wir sind wachsam für die Nöte der Menschen. Gemeinsam mit ihnen vertreten wir ihre Anliegen in Kirche, Politik, Gesellschaft.“

Auch Diakon Hubert Münchmeyer findet klare Worte für dieses Engagement: „Wir verspüren viel Gegenwind in der Kirche. Und wir erleben, dass wir als Kirche immer da angesehen sind, wo wir uns um Menschen in Not und um Bedürftige kümmern. Wir müssen an die Ränder gehen, dann sind wir glaubwürdig und gewinnen auch Vertrauen zurück.“ Im SKFM, so Münchmeyer bei der Jubiläumsfeier zum 25jährigen Bestehen, geschehe viel Gutes, „oft in der Stille und unerwähnt, weil man die Schicksale der Menschen ja nicht an die große Glocke hängen will.“ Den Ehrenamtlichen sprach er seine Anerkennung aus: „Sie sind ein Segen!“

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