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Pfarreien

In dieser Übersicht finden Sie die Pfarreien die zum Dekanat Ludwigshafen gehören.

Ludwigshafen 1 "Heilige Petrus und Paulus"

Ludwigshafen Innenstadt, südliche Innenstadt und Mundenheim
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Ludwigshafen 2 „Heilige Katharina von Siena“

Gartenstadt, Maudach, Rheingönheim
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Ludwigshafen 3 "Heiliger Franz von Assisi"

Oggersheim, Ruchheim
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Ludwigshafen 4 „Heilige Edith Stein“

Edisheim, Oppau
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Ludwigshafen 5 "Heilige Cäcilia"

Friesenheim, Hemshof
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Mittwoch, 10. Oktober 2018

Pastoralreferent Jürgen ter Veen: Unorthodoxe Wege gehen

„Eigentlich ist alles möglich. Wir müssen nur auf die Ideen kommen.“ Diesen Satz sagt Jürgen ter Veen, Pastoralreferent in der Pfarrei Hl. Cäcilia, am Ende des Gesprächs. Seit 1. August ist er hier tätig, es war seine Wunschstelle: „Ich wollte gerne in eine Stadt. Es war eine Fügung, dass diese Stelle hier frei wurde“, sagt er.

„Ich will den Menschen von Jesus und Gott erzählen“, nennt er als einen ganz wichtigen Schwerpunkt seiner Arbeit. Dabei sieht er durchaus, dass es gewisse Standards gibt, die sein müssen: Erstkommunionvorbereitung, Sternsingeraktion, Beerdigungen, Gottesdienste, Kranken- und Geburtstagsbesuche fallen beispielsweise in seinen Arbeitsbereich.  „Daneben wird es aber auch freie Räume geben für das, was ich zusätzlich machen will“, sagt der 31jährige, zweifache Familienvater.

Ein Herzensanliegen ist ihm dabei etwa die religionspädagogische Arbeit in den fünf katholischen Kindertagesstätten, um sie in Verbindung mit der Pfarrei zu bringen. „Ich erzähle den Kindern biblische Geschichten, etwa über St. Michael, wenn sie sich was mit Drachen wünschen, und kann in diesem Zusammenhang von Schutzengeln erzählen, die von Gott geschickt sind, und an die sie sich mit ihren Ängsten und Sorgen wenden können“, nennt er ein Beispiel. Ein Duplikat der Geschichten erhalten auch die Eltern, „und so bin ich schon manchmal mit Eltern ins Gespräch gekommen“, berichtet er aus Erfahrungen an seiner früheren Stelle im Lambrechter und Elmsteiner Tal.

Seine neue Pfarrei findet er spannend, mit den verschiedenen Nationalitäten, Gesellschaftsschichten und vielen jungen Menschen, die hier leben. Mit ihnen will er ins Gespräch kommen, und dafür braucht es Anlässe, ist er überzeugt. „Nur die klassischen Wege reichen nicht“, weiß er. Deshalb hat er auch großen Spaß daran, unorthodoxe Wege zu gehen, um die Menschen zu erreichen. „Wenn die Menschen nicht zu uns in die Kirche kommen, müssen wir eben überlegen, wo wir sie treffen, welches ihre Anliegen sind, was sie brauchen.“

Hinhören will er, sagt ter Veen und ist zugleich sicher, dass das alleine nicht funktionieren kann: „Das braucht eine starke – und betende – Gemeinschaft, die das macht.“ Auf die hofft er: „Wer mitmachen will, soll sich bei mir melden“, lädt er ein.

 

 

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