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Pfarreien

In dieser Übersicht finden Sie die Pfarreien die zum Dekanat Ludwigshafen gehören.

Ludwigshafen 1 "Heilige Petrus und Paulus"

Ludwigshafen Innenstadt, südliche Innenstadt und Mundenheim
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Ludwigshafen 2 „Heilige Katharina von Siena“

Gartenstadt, Maudach, Rheingönheim
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Ludwigshafen 3 "Heiliger Franz von Assisi"

Oggersheim, Ruchheim
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Ludwigshafen 4 „Heilige Edith Stein“

Edisheim, Oppau
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Ludwigshafen 5 "Heilige Cäcilia"

Friesenheim, Hemshof
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Montag, 04. März 2019

„AnsprechBar“ wird am Sonntag in St. Ludwig eröffnet

„AnsprechBar“ ist ein neues seelsorgerliches Angebot in der Innenstadt von Ludwigshafen.

Eine Gruppe von Ehrenamtlichen hat in der Stadtkirche St. Ludwig ein neues Angebot entwickelt: Sie sind einmal in der Woche „ansprechbar“. Start am 10.03.2019. Beim Gottesdienst um 11 Uhr in St. Ludwig wollen sich die „Ansprechbaren“ erstmals in der Stadt vorstellen. Zu diesem Zweck gestalten sie den Gottesdienst mit eigenen Texten und Gedanken und laden anschließend zum Umtrunk und Kennenlernen ein. Der erste Präsenztag wird am Freitag, 15.03.2019, in der Zeit von 16 bis 18 Uhr sein.

Die Gruppe setzt sich aus Menschen zusammen, die zuvor im Licht.Punkt aktiv waren. „Künftig wollen wir jeden Freitag von 16 bis 18 Uhr in St. Ludwig ansprechbar sein“, sagt Brigitte Deiters, eine der Ehrenamtlichen. „Wir wissen, dass die Schwelle, eine Kirche zu betreten, für viele Menschen hoch sein kann. Aber es ist uns wichtig, dass alle in Ludwigshafen, die jemanden zum Reden und Zuhören brauchen, bei uns willkommen sind.“ Auch wer einfach nur neugierig ist, wer und was sich hinter „ansprechBar“ verbirgt, ist herzlich eingeladen vorbeizuschauen.

Seit Mai vergangenen Jahres hat sich die Gruppe mit rund zehn Ehrenamtlichen immer wieder getroffen, um ein gutes Projekt für die Menschen in der Stadt zu entwickeln. Nun ist es endlich so weit – und trotzdem ist noch lange nicht alles perfekt: „Wir haben Flyer entwickelt, uns über die Gestaltung des Raumes Gedanken gemacht, und entsprechend unseres Namens hoffen wir auch auf eine Theke oder eine Bar direkt im Eingang der Kirche – an dem Ort, der sinnigerweise Paradies genannt wird“, so Brigitte Deiters. „Aber wichtiger als diese Äußerlichkeiten war es uns, dass das Konzept stimmt. Alles Andere kommt nach und nach.“

So sollen die Maßnahmen für Öffentlichkeitsarbeit verstärkt und auch Kooperationspartner für gemeinsame Aktionen gefunden werden. Mittelfristig plant die Gruppe, ein Angebot in einem Ludwigshafener Krankenhaus zu entwickeln, „denn dort sind auch viele Menschen, die uns brauchen“, so die Überzeugung. Weitere Aktionen in der Stadt können etwa ein Picknick an einer Wegkapelle, eine Lesung oder ein Konzert in einer Friedhofshalle sein. „Wir sind alle ehrenamtlich engagiert, da wollen wir unsere Kapazitäten gut einteilen und langsam wachsen und reifen“, so die gemeinsame Übereinkunft aller.

Dekan Alban Meißner ist begeistert von „ansprechBar“. Ihm ist wichtig, dass es sich dabei um eine Initiative im katholischen Stadtdekanat handelt – während der Licht.Punkt in Trägerschaft des Bistums Speyer gestanden hatte. „Ich freue mich, dass wir damit ein modernes innovatives seelsorgerliches Projekt in der Stadt bekommen“, sagt er. Sowohl der Pfarreirat von Hll. Petrus und Paulus sowie der Gemeindeausschuss von St. Ludwig waren sofort bereit, „ansprechBar“ zu unterstützen: „Es ist auch ein deutliches Zeichen, dass wir St. Ludwig als Stadtkirche noch stärker in den Blick der Menschen bringen möchten“, so der Tenor aus den beiden Gremien.

Foto: Das sind einige der Ehrenamtlichen von "ansprechBar". Bis Ende Januar waren sie im Licht.Punkt im S-Bahnhof tätig. Jetzt starten sie das neue Projekt.

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